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Kaludh - ein Dorf in Südalbanien

  • Writer: Malik (Künstlername)
    Malik (Künstlername)
  • Feb 5
  • 1 min read

Kaludh liegt hoch zwischen den sanften Hügeln und schneebedeckten Bergen Südalbaniens, ein Dorf aus Stein und vergangener Zeit, eingebettet in die klare Luft des Gjirokastër-Landes, sowie begleitet vom hellgrünem und erfrischendem Strom Vijosa.


Von oben betrachtet wirkt es wie ein Mosaik eines gewebten Balkan Teppich, dörflich aus Gassen, Dächern, Gärten, und die Natur, wie ein grünen weicher Teppich aus Bäumen. Ein Ort, der gerade zugleich nahe und weit ist – ruhig im Klang, lebendig im Lauf der Tage.


Die Morgen bringen Licht über die Hänge, in denen kleine Bäche glitzern, und die Rhythmen des Dorfes entfalten sich mit dem ersten warmen Sonnenstrahlen. Menschen begegnen einander mit einem Lächeln, Worte werden ausgetauscht, Schritte teilen sich den Pfad auf dem Weg zu Feldern, Gärten und offenem Himmel.


In Kaludh liegt etwas Ursprüngliches und gleichzeitig ganz Gegenwärtiges: das einfache Gestern, nebeneinander mit dem lebendigen Heute. Es ist ein Ort, der still wirkt und doch voller Stimmen ist – Geschichten, die im Wind zwischen den Häusern wehen und im Lachen der Menschen weiterklingen.


Bepackte Esel, Schafsherden, Ziegenböcke..zählen zum täglichen Dorfbild, erinnern an vergangene Zeiten der Natürlichkeit und der Einfachheit. Die Komplexität und die Wirren der globalen Welt sind weit entfernt.


Kaludh zu sehen heißt nicht nur an einen Punkt auf der Karte zu reisen, sondern in ein kleines Universum einzutreten, das zugleich geerdet und weit ist.


Ein Dorf,

das nicht eilt.

Die Zeit geht hier langsamer,

tritt leiser auf,

bleibt länger stehen.

Alles ist nah beieinander,

Leben und Natur,

Gestern und Jetzt.

Ein Ort,

der nichts will

und gerade deshalb

so viel bewahrt.


Kaludh von oben (Ton an)



 
 
 

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