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Eine Ode an das Schöne und die Freundschaft

  • Writer: Malik (Künstlername)
    Malik (Künstlername)
  • Jan 28
  • 1 min read




Kaludh, kleines Dorf im Süden Albaniens, wo meine Freunde wohnen.


Auch ein Einzelgänger wie ich, zusammen mit Finn, spürt, wie viel Glück Nähe schenken kann. Eine stille Ode an die guten Freunde, die hier wie selbstverständlich in diese Landschaft passen – in das Land der Gastfreundschaft und Herzlichkeit Albaniens. Sie sind ebenso herzlich, ebenso offen, und doch ganz besonders.


Am Morgen stehe ich auf, der Camper auf der Anhöhe, und vor mir breitet sich ein Panorama aus: schneebedeckte Berge, die sich in die Ferne ziehen, lange weiße Wolken, die an den Hängen hängen, als würden sie die Berge umarmen. Alles ist still und weit.


Später, in der Nacht, fällt der Mond durch das Dachfenster meines Campers. Ein silberner Strom legt sich auf Finns Fell, auf meine Hände, auf die Karten und Notizen, die noch auf dem Tisch liegen. Der Mond selbst scheint nah, fast greifbar, und verwandelt das kleine Innere meines Campers in einen weiten, offenen Himmel. Ein Moment, episch in seiner Ruhe, poetisch in seiner Klarheit, ein Stück Ewigkeit, das mitten in der Nacht auf uns herabfällt.


Eine gute Freundschaft ist wie ein stiller Fluss.

Sie fließt, auch wenn der Wind stürmt,

auch wenn der Weg steinig wird.

Sie fragt nicht nach Grund oder Zeit,

sie trägt, ohne zu drücken,

hält, ohne zu fesseln.

In ihrem Licht fühlt man sich größer,

und selbst die kleinsten Momente werden weit.

Sie ist da, einfach, unaufgeregt –

und genau dadurch unersetzlich.


Danke für das Dasein.

 
 
 

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